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07.09.2009 Eröffnung der Ausstellung "Die Sahara. Weltraumschleuse" im Kinozentrum "Record"

Die Sahara ist der Weltraum, der jedem geöffnet ist. 200 Quadratmeter der Sahara sind jetzt in Nishnij Nowgorod.

Die Ausstellung, die einer geheimnisvollen und anziehenden Erscheinung der Erde gewidmet ist, wurde am 3. September 2009 im Kinozentrum "Record" eröffnet.

"Die Wüste war kosmisch, voll von den Schälle der Stille und des Sinns. Ich hatte das Gefühl, als ob ich diesen Ort noch einmal besuche. Im Laufe eines Jahres war ich dort dreimal." Das sind die Worte der Einladung zur Ausstellung "Die Sahara. Weltraumschleuse", die vor ein paar Jahren im Künstlerhaus in Moskau stattfand und der Einladung in die Sahara.
 
Für den Menschen, der von dem Geburt Russisch spricht, ist die Wüste (Pustinja) einen Ort, wo es leer (pusto) ist. Das heißt, dass es nichts in der Wüste gibt und man dort nichts zu tun hat. In Wirklichkeit gibt es in der Wüste keine Sachen, die wir nicht brauchen. Das Fehlen der gewohnten, aber meistens überschüssigen Sachen, quasistatischer Landschaft, des Action im Rahmen des menschennotwendiges Hier und Jetzt macht den Aufenthalt in der Wüste zur einzigartigen Möglichkeit, ohne Unnötiges  in sich selbst hineinzublicken und die Stimmen aller nicht schwierigen Wahrheiten, die, wie Alexander Grien sagt, von der Mehrheit durch das dicken Glas des Lebens gehört sind, zu hören.
 
Die Weltraumschleuse ist die Wahrnehmung der Größten Wüste, die von der Autorin der Konzeption Olga Sokolowskaja aus drei ersten Reisen bekommen wurde. Diese Ausstellung wurde als ein Modell des Raumes in Bildern und Schällen geplant. Gerade deshalb sind die Bilder nicht unterschrieben. Die Autoren sind vier: außer Olga, noch Margarita Muraj aus Minsk (Weißrussland), Iv Larbulett aus Alosen (die Schweiz) und Werner Gartung aus Bremen (Deutschland), der der einzige Berufsphotograph ist.
 
Die Bilder zeigen die Sahara in ihrer wunderbaren Landschaftsvielfalt. Das blaue Gebirge, die riesigen Dünen, Felsmassive Hoggar und Tassil, Wasser und Pflanzenwelt, alte Felsbilder und Bilder durch das Licht; der Mensch im Maßstab der Wüste und Menschen der Wüste. Dies und vieles anderes mit dem Hintergrund feiner Symphonie der Wüsteschällen, die von dem Komponisten Wladimir Romanitschew wiedergegeben sind, kann jeder, der in die "Schleuse" hineinblicken möchte, im Kinozentrum "Record" sehen.
 
 
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